Suspendierungsbegleitung für ausgeschlossene Schüler eingeführt
Mit 1. September 2026 wurde inÖsterreich eine neue Regelung eingeführt, die eine Begleitung für Schülerinnen und Schüler vorsieht, die vom Unterricht ausgeschlossen wurden. Ziel ist es, Schulabbrüche zu verhindern und den Betroffenen Perspektiven aufzuzeigen.
Details der Regelung
Die Novelle des Schulrechts sieht vor, dass für vom Unterricht suspendierte Schülerinnen und Schüler verpflichtende Perspektivengespräche geführt werden. Diese Gespräche sollen dazu beitragen, dass die Betroffenen die Schule nicht abbrechen und wieder in den Schulalltag integriert werden.
Verpflichtende Perspektivengespräche
Für Jugendliche, die ihre Schulpflicht bereits erfüllt haben und den Schulbesuch vorzeitig beenden oder von der Schule ausgeschlossen werden, sind ebenfalls verpflichtende Perspektivengespräche vorgesehen. Diese sollen alternative Bildungs- und Berufsmöglichkeiten aufzeigen.
Reaktionen und Ausblick
Die Einführung der Suspendierungsbegleitung wird von Bildungsexperten positiv bewertet, da sie einen präventiven Ansatz zur Vermeidung von Schulabbrüchen darstellt. Es bleibt abzuwarten, wie die Umsetzung in der Praxis erfolgt und welche Auswirkungen die Maßnahme auf die Schulabbruchquoten haben wird.
Weitere Informationen finden Sie auf der offiziellen Website desösterreichischen Parlaments.